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* Das Kinderdorf – auch für Kleinkinder ein Zuhause *

"Liebe macht aus einem Haus ein Zuhause"

im Advent 2019

 

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer des Kinderdorfs,

jedes Kind, das bei uns aufgenommen wird und hier ein neues Zuhause findet, hat seine eigene, meist tragische Geschichte. Eltern die mit ihren Problemen wie z.B. psychische Erkrankungen, Suchterkrankungen – nicht zurechtkommen. Zum Teil massive Vernachlässigungen der Kinder durch die Eltern und Verhaltensauffälligkeiten der Kinder sind die Folge. Das Wohl der Kinder ist massiv gefährdet. Die Leidtragenden sind auch immer wieder Kleinkinder.

Wir bieten diesen Kindern ihren Platz in unseren Kinderdorffamilien. Hier werden sie mit ihren Stärken aber auch Schwächen angenommen. Mit viel Geborgenheit und Wärme, klarer Orientierung und altersgerechten Aufgaben geben wir unseren Kindern einen Ort zum Wachsen, geben ihnen Halt und eine Chance, später selbstständig in die Welt zu gehen.

Unsere Hausmutter Evi Lanz ist nach mehr als dreißig Jahren in den wohlverdienten Vorruhestand gegangen. Vergelt’s Gott Evi!

Wir sind sehr froh, dass es uns gelungen ist drei neue Hausmütter zu finden, die sich insbesondere um die uns anvertrauten Kleinkinder kümmern, dass jüngste Kind Florian war erst ein Jahr alt als es zu uns kam.

Helfen Sie unseren Kinder eine gute Zukunft zu ermöglichen. Jede Spende hilft! Schon mit 25,00 Euro können Sie eine musische, schulische oder therapeutische Förderung eines Kindes wesentlich unterstützen.

Eine ruhige Adventszeit, ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr wünscht Ihnen,

 

Ihr Kinderdorf Irschenberg

 

Wolfgang Hodbod
Dorfleiter


Spendenkonto:

Förderverein Caritas Kinderdorf Irschenberg e.V.

IBAN: DE08 7112 0077 6120 2392 85
BIC: BFSWDE33MUE

Werden Sie Fördermitglied im Förderverein Caritas Kinderdorf Irschenberg e.V. -> zur Beitrittserklärung

oder spenden Sie online und schenken den Kindern auf diese Weise Sicherheit und Geborgenheit -> zur Onlinespende


Bereitschaftspflegefamilien des Kinderdorfs – schnelle Hilfe, wenn die Not groß ist!

Neben den Kinderdorffamilien halten wir seit vielen Jahren Plätze in sogenannten Bereitschaftspflegefamilien vor.

Kinder und Jugendliche, die auf Grund von massiver Gewalt, Missbrauch, einer schweren familiären Krise oder lang andauernder Vernachlässigung nicht mehr in ihren Familien bleiben können und vom Jugendamt in Obhut genommen werden, brauchen dann schnell einen guten Platz – eine Bereitschaftspflegefamilie.

bpf familie

Zeitlich begrenzt, nehmen diese Familien diese jungen Menschen auf und betreuen sie, bis geklärt ist wie es weitergehen kann, wo sie dauerhaft leben können.

Jedes Kind wird Urvertrauen entwickeln, wenn Mutter und Vater das Kind liebevoll und beschützend versorgen und fördern. Wenn Sucht oder Krankheit die Eltern verändern, wird dieses Vertrauen zerstört, dann können Unsicherheit und Angst den Alltag der Kinder prägen – die Zukunft der Mädchen und Jungen steht auf dem Spiel. Dieses Schicksal trifft auch viele kleinere Kinder, die wir in Bereitschaftspflegefamilien aufnehmen. Das jüngste Kind kam einen Tag nach seiner Geburt zu uns.

Es ist immer wieder wunderbar und sehr berührend die Entwicklung der Kinder zu sehen. Die Entwicklung der Kinder in einer gesunden und förderlichen Familie, die sich mit dem Kind altersangemessen, liebevoll zugewandt beschäftigen und es betreuen. Die Bereitschafts- pflegefamilien konzentriert sich besonders auf die Bedürfnisse und die Förderung der ihnen anvertrauten Kinder, um Entwicklungsimpulse zu geben.

Vieles von den Belastungen der Kinder fällt ab. Das Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten wächst und die Möglichkeit einer guten normalen Entwicklung wird sichtbar.

Bereitschaftspflege – eine Aufgabe für Sie? Wenn Sie Interesse haben, rufen Sie an. Wir stehen Ihnen unter 08031/9410590 gerne für Ihre Frage zur Verfügung.

Infos auch unter https://kinderdorf.de/bpf


„Aus eigener Kraft von der Haustür über den Watzmann und zurück”

11 Jugendliche und vier Betreuer haben in den Ferien etwas Außergewöhnliches gewagt! Aus eigener Kraft über den höchsten, ganz auf deutschem Boden liegenden Berg, den sagenumworbenen Watzmann. Und dann natürlich auch aus eigener Kraft wieder nach Hause. Ganz im Geiste der großen Alpinisten der Anfangszeit.

einstieg klettersteig

Dem eisernen Willen der jugendlichen Abenteurer und dem ihrer Betreuer stand erst einmal eine Strecke von 160 km und mehreren hundert Höhenmetern mit dem Rad bevor. Dann ging es in zwei Tagen über weitere 2300 Höhenmeter und 24 Kilometer zu Fuß über das anspruchsvolle Watzmannmassiv.

klettersteig zur suedspitze

Eines einte die gesamte Gruppe, der unbedingte Wille all das zu schaffen, aus eigener Kraft und wir haben es geschafft!

Wir sind überzeugt davon, dass diese Unternehmung bei unseren Jugendlichen ein außer- gewöhnliches Erlebnis darstellt, auf lange Zeit nachwirken wird und sie auf eine besondere Art und Weise für die Zukunft positiv prägen. Von der Intensität einer solchen Unternehmung bleibt kein Teilnehmer unberührt.

Diese Herausforderung gemeinsam bewältigt zu haben schweißt zusammen und stärkt jeden einzelnen für die noch kommenden Herausforderungen des Lebens und hilft dabei sich auch diesen gewachsen zu fühlen. Dies ist gerade in einer so herausfordernden Lebensphase wie der des Erwachsenwerdens. Meilensteine wie dem Schulabschluss, der Berufswahl oder den Herausforderungen erster Beziehungen außerordentlich wichtig und hilfreich.

Ein Abenteuer wie dieses schafft Vertrauen, vertrauen zu sich selbst, aber auch zu dem sozialen System in dem ich mich bewege, sowohl von den Jugendlichen zu sich selbst aber eben auch zu den Bezugspersonen, die sie begleitet haben. Und ganz besonders auch von den Pädagogen in die Fähigkeiten der Jugendlichen, große Herausforderungen bewältigen zu können.


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Wir gedenken im stillen Gebet unseren verstorbenen Freunden und Gönnern

Vielen Dank für die Unterstützung, Kranzspenden und Vermächtnisse!


„Liebe macht aus einem Haus ein Zuhause”

war schon immer ein Lieblingszitat von mir, da ich als Sozialpädagogin in verschiedenen Arbeitsfeldern mit Kindern und Jugendlichen gemerkt habe, dass es neben pädagogischen Ansätzen etwas viel wichtigeres gibt, das alle Kinder und Jugendlichen so dringend brauchen: Liebe. Ohne liebevolle Bindung können wir unsere pädagogischen Arbeit „über’n Haufen schmeißen.”

So war es irgendwie selbstverständlich, dass ich dieses Zitat vor einem halben Jahr ganz konkret in die Tat umsetzte. Ich wurde Kinderdorfmutter und nahm ein Kind nach dem anderen auf. Kinder, die nicht bei Ihren Eltern wohnen können und oft hin und her gerissen sind mit einem Rucksack voller nicht so schöner Erlebnisse. Seit drei Wochen wohnen sehr unterschiedliche Mädls und Jungs von zwei bis 15 Jahren bei mir, die mich unterschiedlich fordern und die unterschiedlich ticken – aber was sie alle brauchen: Liebe! Jeder auf eine andere Art und Weise.

Und das schön ist: Wenn man Liebe gibt bekommt man so viel zurück! Ein gemaltes Bild, ein Satz „Du bis die Beste” oder „Ela ist so cool”, eine Umarmung oder ein strahlendes Lächeln, wenn man nach dem Urlaub wiederkommt!

Der Job als Kinderdorfmutter ist kein Job, sondern eine Lebensgestaltung, die man langfristig eingeht. Ich flüsterte dem Zweijährigen neulich zu, dass ich immer für ihn da sein werde. Er versteht meine Worte nicht, aber ich bin mir sicher er kann schon das Gefühlt, das ich ihm sende empfangen. Ich kann nicht in die Zukunft schauen, ich weiß nicht wie lange der jetzt zweijährige Junge im Kinderdorf sein wird. Aber ich kann ihm immer als Wegbegleiterin zur Verfügung stehen. Irgendwann werden andere oder auch er selbst entscheiden wie intensiv ich seinen Weg begleiten darf.

Kinderdorfmutter ist sicher eine der anstrengendsten Aufgaben, die man haben kann, aber es ist genial so intensiv Mutter sein zu dürfen, nicht zwischen Arbeit und Familie hin und her gerissen zusein und ab und zu einfach mal zu sagen: „Ich bin dann weg ... Kraft sammeln für den weiteren Alltag”. Ab Morgen gehe ich für fünf Tage Kraft sammeln im Yogaurlaub. Die Stunden bis dahin werden anstrengend und intensiv und ich freue mich auf meinen Urlaub – aber am Ende des Urlaubs werde ich meine „Bande” wieder vermissen und froh sein wieder bei ihnen zu sein. M.A


Wir bedanken uns ganz gelbes herz-lich bei allen Jubilarinnen und Jubilaren,
die anlässlich ihres Geburtstags an unsere Kinder und Jugendlichen
gedacht und Spenden für uns gesammelt haben.


Ein verdienter Ruhestand

Im August haben wir eine ganz besondere Kinderdorfmutter in den verdienten Ruhestand verabschiedet. Evi Lanz, unsere dienstälteste Hausmutter.

Kinder, Jugendliche und Mitarbeiter/innen gestalteten einen Dankgottesdienst in der Wallfahrtskirche Wilparting, der von Caritaspräses Pfarrer Augustinus Bauer gehalten wurden. Später wurde im Kinderdorf noch mit vielen Gästen, darunter ihre ehemaligen Kinder und Mitarbeiter sowie Freunde gefeiert. Ein kurzweiliger Abend, an dem viele Anekdoten erzählt und viel gelacht wurde.

Das gute Gefühl etwas Sinnvolles zu leisten, machte den Beruf für sie zur Berufung. Zu erleben, dass sie tatsächlich viel bewirkt und die Kinder durch die höhen und Tiefen begleiten konnte. Das hat Sie immer motiviert. Und das 32 Jahre lang.

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Evi Lanz war seit 1987 bei uns Hausmutter und hat über die Jahre 47 Kinder beim Heranwachsen begleitet. Die erfahrene Kinderdorfmutter weiß, was für die Mädchen und Buben neben einer kindgerechten, liebevollen Atmosphäre wichtig ist: „Geborgenheit,Verlässlichkeit und ein strukturierter Tagesablauf. Vieles davon erleben die Kinder bei uns zum ersten Mal“.

Die Kinder blieben so lange bei ihr bis sie in die eigene Familie zurückkehren oder selbständig ihr eignes Leben meistern konnten. Für Evi Lanz war und ist besonders wichtig: „Für uns ist es eine Selbstverständlichkeit, dass wir – wie in jeder anderen Familie auch – immer für die Kinder da sind, auch wenn aus ihnen zwischenzeitlich junge Erwachsene geworden sind.”


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