Dezember 2019 *Landrat besucht Caritas Kinderdorf *

Landrat Wolfgang Rzehak hat das "Caritas Kinderdorf Irschenberg" zu einem Informationsbesuch und einem Meinungsaustausch besucht. Er wurde begleitet vom Geschäftsführer der "Standortmarketing-Gesellschaft SMG", Alexander Schmid. Die Caritas ist mit rund 200 Beschäftigten ein wichtiger Standortfaktor, nicht nur für Irschenberg, sondern für den gesamten Landkreis. Viele der Jugendlichen aus dem Kinderdorf nehmen eine Ausbildung in mittelständischen Unternehmen auf. Der Landkreis und die SMG haben hier weitere Unterstützung zugesagt.

Die Caritas ist mit ihren Standorten in Irschenberg, Miesbach und Holzkirchen einer der größten Arbeitgeber des Landkreises. Sie ist ebenfalls ein Ausbildungsbetrieb. Außerdem arbeitet die Caritas intensiv mit Ehrenamtlichen zusammen und fördert und koordiniert diese. Die Finanzierung erfolgt durch öffentliche Träger, aber auch durch Spenden.

Der Dorfleiter und Heilpädagoge Wolfgang Hodbod berichtete, dass das Kinderdorf bei seiner Gründung 1972 nur vollstationäre Gruppen angeboten hatte. „Heute bilden wir das ganze Spektrum ab“, sagte Hodbod, „von der ambulanten Betreuung, über die teil-stationäre bis zur vollstationären. Das vollstationäre Angebot ist aber immer noch unser Kernbereich“. Die Caritas bietet dabei auch ambulante Hilfe durch Besuche in den Familien zu Hause an. Dabei arbeiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter immer eng mit den Jugendämtern zusammen. Außerdem übernimmt das Unternehmen auch Vormundschaften, um Interessenkonflikte zu vermeiden aber nicht für Kinder, die betreut werden.

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Bildunterzeile: Wolfgang Hodbod, Wolfgang Rzehak, Hannes Klapos, Geralf Fuhr, Alexander Schmid, Uli Meyrl

Zum weitgefächerten Angebot gehört auch das Sonderpädagogischen Förderzentrum, die Förderschule ohne Schulsprengel entlastet damit auch andere Angebote im Landkreis, etwa in Hausham.

Besonders positiv wurde bei dem Treffen erwähnt, dass die Caritas durch ihre guten Kontakte immer wieder Jugendliche als Auszubildende in Betriebe vermitteln kann. Häufig sind dies mittelständische Betriebe oder Handwerksbetriebe – für beide Seiten ein Gewinn. Alexander Schmid sicherte in Irschenberg die weitere Unterstützung bei der Vermittlung zu, etwa durch die Standortmarketing-Gesellschaft oder den Unternehmerverband.