März 2021 * Kinderkreuzweg im Kinderdorf *

 

Kinderkreuzweg im Kinderdorf

„Es gibt jemanden, der Deine Lasten kennt“ - Unter diesem Motto wurde auch in diesem Jahr eine große Kreuzwegandacht im Caritas Kinderdorf in Irschenberg gefeiert.

Wie in den vergangenen Jahren sollte - dem Coronavirus zum Trotz - auch in dieser Fastenzeit mit allen Kinderdorfgruppen gefeiert werden. Bei der Vorbereitung des Kinderkreuzwegs im Freien legten der Irschenberger Diakon Andreas Maier zusammen mit dem Gottesdienst-Team des Kinderdorfs großen Wert auf die Einhaltung der Hygienevorschriften der Kirche und die Umsetzung des Sicherheitskonzepts der Jugendhilfeeinrichtung.

In fünf Stationen - Jesus wird zum Tode verurteilt - Simon von Zyrene hilft Jesus das Kreuz tragen - Jesus wird verhöhnt und verspottet - Jesus wird ans Kreuz genagelt und Jesus wird ins Grab gelegt wurde das Leiden und Sterben Jesu Christi für die Mädchen und Jungen nachgezeichnet.

An der vierten Station “Jesus wird ans Kreuz genagelt“ konnten die Kinder und Jugendlichen ihre Sorgen, Ängste und Nöte in Form eines vorher in den Wohngruppen vorbereiteten Bausteins symbolisch ans Kreuz nageln. Eine Idee, die vielleicht zum Nachahmen anregt in einer Zeit voller Ungewissheiten und Verunsicherungen bei Kindern, Jugendlichen und Familien.

Die 12 Kinderdorffamilien sind seit der Pandemie in sechs “Sektoren-Gemeinschaften“ eingeteilt, die untereinander grundsätzlich keinen Kontakt haben dürfen. Daher hatte das Organisationsteam jedem Sektor einen klar abgegrenzten Platz auf dem Kinderdorfgelände zugewiesen. Da die Gottesdienstgemeinschaft bei kirchlich-religiösen Feiern wegen COVID-19 zudem nicht singen darf, wurde die Andacht musikalisch von fünf Sängerinnen und zwei Musikern mit entsprechendem Abstand umrahmt.

Das Wetter war zwar etwas frisch, spielte jedoch an diesem Tag mit. Die nachmittägliche Sonne ließ dann sogar noch Frühlingsgefühle aufkommen und damit auch ein Licht der Hoffnung und der Auferstehung strahlen.