Dezember 2014 ~ Geburtstag von Ilse Aigner - Geschenke für das Kinderdorf

ilse aignerIrschenberg, 23.12.14 - Staatministerin Ilse Aigner nahm einen Tag vor Heiligabend noch einen besonderen Termin im Caritas Kinderdorf in Irschenberg wahr.

Ein Termin, der ihr sehr am Herzen lag. Sie hatte sich zu ihrem 50. Geburtstag keine Geschenke gewünscht, sondern stattdessen um Spenden für das Kinderdorf gebeten. Nachdem sie den Betrag noch großzügig aufrundete, konnte die stellvertretende Ministerpräsidentin dem Dorfleiter Wolfgang Hodbod einen Scheck in Höhe von 10.000 € überreichen.

Da es für das Kinderdorf bisher noch keine Gelegenheit gab, seiner Vorsitzenden des Förderverein Caritas Kinderdorf Irschenberg e.V. persönlich zum Geburtstag zu gratulieren, wurde am 23.12. nachgefeiert. Eingeladen von den Caritas Verantwortlichen erhielt Ilse Aigner im Haus Pater Rupert Mayer nachträglichen eine kleine Feier mit Geburtstagstorte. Kinderdorfkinder lasen der Jubilarin ein Geburtstagsgedicht vor und überreichten ihr ein Fotoalbum und einen gebastelten Schutzengel. Frau Aigner bedankte sich mit einem abgewandelten Zitat von Wilhelm Busch: „Eine Tante, die Gutes mitbringt, ist besser als ein Onkel, der bloß Klavier spielt.“

Statt Geschenke zum Geburtstag oder zu Weihnachten bitten immer öfter Privatpersonen um eine finanzielle Zuwendung an eine soziale Einrichtung. Jemanden eine Freude bereiten, der es notwendiger braucht als man selbst, ist die Motivationen vieler, die bei Feierlichkeiten auf Geschenke verzichten. Eine Spende, die nachhaltig dazu beiträgt, Kindern ein besseres Leben, mehr Freude und mehr Zukunftsperspektive zu schenken. Aber auch die Gebenden profitieren. So weiß die Wissenschaft, dass Menschen, die anderen helfen, sich vergleichsweise wohler fühlen, offenbar gesünder sind und sogar älter werden. Ob das auch Ilse Aigner wusste?